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Literatur / Der Zauberer
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Es   wohnten   eine   Frau   mit   ihrem   Manne   und   deren   Kindern   in   einem   kleinen   Dorf   namens   Wabbelhausen.   Sie   wohnten schon   einige   Jahre   in   diesem   Dorf   und   fühlten   sich   sehr   wohl   dort.   Auch   die   Nachbarn   waren   immer   nett   zu   ihnen   und   alle anderen   halfen   ihnen   auch   wenn   es   nötig   wurde.   Ein   eigenes   Haus,   das   hier   im   Dorf   fast   alle   ihr   eigen   nennen   konnten, hatten sie auch. Es fehlte Ihnen an nichts, sie hatten das, was ihr Herz begehrte. Frau   und   Herr   Muckeklein   sind   ein   besonders   Paar.   Auch   ihre   drei   Kinder   sind   etwas   besonderes.   Es   sind   zwei   Mädchen und   ein   Junge.   Sie   heissen   Hollandi   und   Hollanda   und   der   Junge   hatte   ein   ganz   besonderen   Namen,   man   nannte   ihn Hallodia. Die   Mitbewohner   in   diesem   Dorf   konnten   es   nicht   verstehen,   das   Kinder   solchen   Namen   haben   und   machten   sich   ein wenig   darüber   lustig.   Doch   die   Lust   über   die   Drei   wird   ihnen   bald   Vergehen.   Denn   die   Namen   sagten   nichts   über   ihre Talente aus; ja es waren ganz besondere Talente. Das   Dorf   hatte   fünfzehn   Häuser,   davon   waren   eins   eine   Schule   und   eine   Kirche   war   auch   da.   Also,   es   ist   nicht   unbedingt ein   grosses   Dorf,   so   ist   es   das   jeder   jeden   kannte.   Da   die   Familie   Muckeklein   etwas   besonderes   war   machten   viele Dorfbewohner   einen   Bogen   um   die   Muckekleins.   Durch   diesen   Umstand   was   wiederum   die   Muckeklein   Familie   nicht verstehen   konnte,   denn   sie   hatten   ja   niemanden   etwas   getan,   zogen   sie   sich   immer   mehr   zurück   aus   dem   Dorfleben.   Sie wurden   somit   ein   wenig   komisch.   Herr   Muckeklein   wollte   nicht   mehr   ins   Dorf   gehen   und   Besorgungen   erledigen.   Dieses wollte seine Frau aber nicht so einfach hinnehmen, denn wer sollte es dann machen wenn nicht der Herr des Hauses. Sie   sprachen   also   darüber   und   kamen   überein,   das   ab   sofort   die   Kinder   diesen   Part   übernehmen   sollten.   Erst   nach   langem Nörgeln   willigten   die   Kinder   ein.   Sie   taten   alles   was   ihnen   die   Eltern   auftrugen,   ohne   zu   mucken,   denn   sie   wussten,   wenn sie es nicht täten bekämen sie nichts zu essen. Fortan gingen sie ins Dorf und holten alles was zum leben nötig war. Als   sie   aber   zum   wiederholten   male   ins   Dorf   kamen,   wie   ihnen   die   Eltern   befohlen   hatten,   standen   alle   Dorfbewohner   um sie   herum   und   lachten   sie   aus.   Die   Dorfbewohner   wollten   gar   nicht   auf   hören   zu   lachen   und   die   Kinder   hatten   es   satt   sich dieses   Gelächter   weiter   anhören   zu   müssen.   Der   männliche   Spross   streckte   seinen   Arm   aus   und   zeigte   mit   einem   Finger auf   einige   Leute,   die   besonders   laut   lachten.   Sie   fielen   der   reihe   nach   um   und   konnten   sich   nicht   mehr   bewegen.   Der Jüngling   sprach   zu   dem   Rest   der   Leute,   „und   wenn   ihr   nicht   aufhört   zu   Lachen,   wird   es   Euch   genauso   ergehen“.   „Und   nun kümmert Euch um eure Mitmenschen die da so liegen und bringt sie zu ihrem Zuhause“, folgte die weitere Ansage. Sie   taten   voller   Ehrfurcht   was   ihnen   der   kleine   Junge   sagte.   Hallodia   war   so   stolz,   das   alle   auf   ihn   hörten.   Nur   konnte   er nicht   verstehen,   wie   er   es   geschafft   hatte   einige   Menschen   dazu   zu   bringen   umzufallen   und   auch   noch   liegen   zu   bleiben. Die   drei   gingen   wieder   nach   Hause   und   brachten   der   Mutter   das   eingekaufte.   Sie   stellten   es   auf   den   Tisch   und   eines   der Mädchen   fing   sofort   an   zu   erzählen   was   vorgefallen   war.   Der   Jüngling   sprach   dazwischen   und   sagte:   „ja   Mutter,   ich   habe nur   den   Arm   ausgestreckt   und   mit   dem   Zeigefinger   auf   diejenigen   gezeigt,   die   uns   drei   besonders   laut   ausgelacht   haben. Sie fielen der Reihe nach um und blieben einfach liegen. Sonst tat ich nichts Mutter“, gab er zu verstehen. Die   Mutter   erschrak   so   sehr,   das   sie   das   Gleichgewicht   verlor   und   ebenfalls   zu   Boden   ging.   Sogleich   gingen   sie   zur   der Mutter   und   halfen   ihr   wieder   auf   die   Beine.   Mein   lieber   kleiner   Hallodia,   du   bist   zwar   noch   so   klein,   hast   aber   die   Fähigkeit des   zauberns   in   die   Wiege   gelegt   bekommen.   Jetzt   kannst   du   es   genauso   wie   es   dein   Vater   ein   Leben   lang   beherrschte, das heisst, dass Du es vom Vater übernommen hast und Dein Vater es jetzt nicht mehr kann. Der   Junge   ging   auf   der   Stelle   zu   seinem   Vater   und   erzählte   was   Mutter   ihm   sagte.   Doch   der   Vater   lachte   nur   und   meinte, das   die   Leute   sich   nur   einen   Spass   gemacht   haben.   Da   meinte   der   Junge,   das   werden   wir   gleich   sehen.   Der   Junge streckte   wieder   sein   Arm   und   zeigte   den   Finger   auf   Vaters   Arm.   Doch   der   Vater   lachte   noch   immer   und   meinte   zu   seinem Sohn, na siehst Du, das war alles nur gespielt. Der   Junge   ging   wieder   in   die   Küche   zur   Mutter   und   half   ihr   beim   herrichten   des   Abendbrotes.   Endlich   war   es   fertig   und   die Mutter   rief   alle   Familienmitglieder   zum   Essen.   Die   Küche   füllte   sich   nur   der   Vater   kam   etwas   später   und   wie   man   sehen konnte,   hielt   er   den   Arm   auf   den   der   Finger   zeigte,   hinter   dem   Rücken.   Der   Mutter   fiel   es   gleich   auf   und   forderte   ihren Mann   auf   doch   den   Arm   wieder   nach   vorne   zu   nehmen.   Doch   der   Vater   konnte   es   nicht   mehr,   so   sehr   er   sich   auch anstrengte,   der   Arm   blieb   hinten.   Alle   waren   furchtbar   erschrocken   und   konnten   nichts   dazu   sagen   und   auch   der   Vater konnte keine Erklärung dafür finden. Da   meldete   sich   Hallodia   und   meinte,“und   ich   habe   dir   doch   gesagt,   das   sie   alle   um   fielen   und   nicht   mehr   aufstehen konnten“.   Der   Vater   befahl   dem   Sohn,   das   er   es   sofort   rückgängig   machen   solle   damit   der   Arm   wieder   seine   normale Tätigkeiten   ausführen   konnte.   Doch   der   Sohn   sah   seinen   Vater   nur   an   und   sagte,“ja   Vater,   ich   würde   es   gerne   machen, aber   wie   soll   das   gehen,   ich   weiss   nicht   wie   es   geht“.   Fortan   musste   der   Vater   seinen   Arm   auf   dem   Rücken   tragen   und   war dadurch enorm behindert. Ihm   war   klar,   das   er   sich   nie   wieder   mit   seinem   Sohn   über   Zauberei   unterhalten   wird.   Doch   der   junge   wurde   immer trauriger über das, was er seinem Vater angetan hat und brütete darüber wie es wohl zu ändern sei. Die   Jahre   vergingen   und   die   Familie   lebte   so   weiter   wie   das   leben   sie   formte.   Damit   so   etwas   nicht   noch   einmal   passieren konnte   schwor   Hallodia   der   Zauberei   ab.   Er   befand,   dass   das   Leben   auch   ohne   Zauberei   schön   und   spannend   ist.   So lebten sie noch lange Jahre weiter und die Dorfgemeinschaft hat sie so akzeptiert wie sie sind.
Die Geschichte mit dem Zauber
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Es   wohnten   eine   Frau   mit   ihrem   Manne   und   deren   Kindern   in einem   kleinen   Dorf   namens   Wabbelhausen.   Sie   wohnten   schon einige   Jahre   in   diesem   Dorf   und   fühlten   sich   sehr   wohl   dort. Auch   die   Nachbarn   waren   immer   nett   zu   ihnen   und   alle   anderen halfen   ihnen   auch   wenn   es   nötig   wurde.   Ein   eigenes   Haus,   das hier   im   Dorf   fast   alle   ihr   eigen   nennen   konnten,   hatten   sie   auch. Es fehlte Ihnen an nichts, sie hatten das, was ihr Herz begehrte. Frau   und   Herr   Muckeklein   sind   ein   besonders   Paar.   Auch   ihre drei   Kinder   sind   etwas   besonderes.   Es   sind   zwei   Mädchen   und ein   Junge.   Sie   heißen   Hollandi   und   Hollanda   und   der   Junge hatte ein ganz besonderen Namen, man nannte ihn Hallodia. Die   Mitbewohner   in   diesem   Dorf   konnten   es   nicht   verstehen, das   Kinder   solchen   Namen   haben   und   machten   sich   ein   wenig darüber   lustig.   Doch   die   Lust   über   die   Drei   wird   ihnen   bald Vergehen.   Denn   die   Namen   sagten   nichts   über   ihre   Talente aus; ja es waren ganz besondere Talente. Das   Dorf   hatte   fünfzehn   Häuser,   davon   waren   eins   eine   Schule und   eine   Kirche   war   auch   da.   Also,   es   ist   nicht   unbedingt   ein grosses   Dorf,   so   ist   es   das   jeder   jeden   kannte.   Da   die   Familie Muckeklein   etwas   besonderes   war   machten   viele   Dorfbewohner einen   Bogen   um   die   Muckekleins.   Durch   diesen   Umstand   was wiederum   die   Muckeklein   Familie   nicht   verstehen   konnte,   denn sie   hatten   ja   niemanden   etwas   getan,   zogen   sie   sich   immer mehr   zurück   aus   dem   Dorfleben.   Sie   wurden   somit   ein   wenig komisch.   Herr   Muckeklein   wollte   nicht   mehr   ins   Dorf   gehen   und Besorgungen   erledigen.   Dieses   wollte   seine   Frau   aber   nicht   so einfach   hinnehmen,   denn   wer   sollte   es   dann   machen   wenn   nicht der Herr des Hauses. Sie   sprachen   also   darüber   und   kamen   überein,   das   ab   sofort   die Kinder    diesen    Part    übernehmen    sollten.    Erst    nach    langem Nörgeln   willigten   die   Kinder   ein.   Sie   taten   alles   was   ihnen   die Eltern   auftrugen,   ohne   zu   mucken,   denn   sie   wussten,   wenn   sie es   nicht   täten   bekämen   sie   nichts   zu   essen.   Fortan   gingen   sie ins Dorf und holten alles was zum leben nötig war. Als   sie   aber   zum   wiederholten   male   ins   Dorf   kamen,   wie   ihnen die   Eltern   befohlen   hatten,   standen   alle   Dorfbewohner   um   sie herum   und   lachten   sie   aus.   Die   Dorfbewohner   wollten   gar   nicht auf   hören   zu   lachen   und   die   Kinder   hatten   es   satt   sich   dieses Gelächter   weiter   anhören   zu   müssen.   Der   männliche   Spross streckte   seinen   Arm   aus   und   zeigte   mit   einem   Finger   auf   einige Leute,   die   besonders   laut   lachten.   Sie   fielen   der   reihe   nach   um und   konnten   sich   nicht   mehr   bewegen.   Der   Jüngling   sprach   zu dem   Rest   der   Leute,   „und   wenn   ihr   nicht   aufhört   zu   Lachen,   wird es   Euch   genauso   ergehen“.   „Und   nun   kümmert   Euch   um   eure Mitmenschen   die   da   so   liegen   und   bringt   sie   zu   ihrem   Zuhause“, folgte die weitere Ansage. Sie   taten   voller   Ehrfurcht   was   ihnen   der   kleine   Junge   sagte. Hallodia   war   so   stolz,   das   alle   auf   ihn   hörten.   Nur   konnte   er nicht   verstehen,   wie   er   es   geschafft   hatte   einige   Menschen   dazu zu   bringen   umzufallen   und   auch   noch   liegen   zu   bleiben.   Die   drei gingen    wieder    nach    Hause    und    brachten    der    Mutter    das eingekaufte.    Sie    stellten    es    auf    den    Tisch    und    eines    der Mädchen   fing   sofort   an   zu   erzählen   was   vorgefallen   war.   Der Jüngling   sprach   dazwischen   und   sagte:   „ja   Mutter,   ich   habe   nur den   Arm   ausgestreckt   und   mit   dem   Zeigefinger   auf   diejenigen gezeigt,    die    uns    drei    besonders    laut    ausgelacht    haben.    Sie fielen   der   Reihe   nach   um   und   blieben   einfach   liegen.   Sonst   tat ich nichts Mutter“, gab er zu verstehen. Die   Mutter   erschrak   so   sehr,   das   sie   das   Gleichgewicht   verlor und   ebenfalls   zu   Boden   ging.   Sogleich   gingen   sie   zur   der   Mutter und   halfen   ihr   wieder   auf   die   Beine.   Mein   lieber   kleiner   Hallodia, du    bist    zwar    noch    so    klein,    hast    aber    die    Fähigkeit    des Zauberns   in   die   Wiege   gelegt   bekommen.   Jetzt   kannst   du   es genauso   wie   es   dein   Vater   ein   Leben   lang   beherrschte,   das heisst,   dass   Du   es   vom   Vater   übernommen   hast   und   Dein   Vater es jetzt nicht mehr kann. Der   Junge   ging   auf   der   Stelle   zu   seinem   Vater   und   erzählte   was Mutter   ihm   sagte.   Doch   der   Vater   lachte   nur   und   meinte,   das   die Leute   sich   nur   einen   Spass   gemacht   haben.   Da   meinte   der Junge,   das   werden   wir   gleich   sehen.   Der   Junge   streckte   wieder sein   Arm   und   zeigte   den   Finger   auf   Vaters   Arm.   Doch   der   Vater lachte   noch   immer   und   meinte   zu   seinem   Sohn,   na   siehst   Du, das war alles nur gespielt. Der   Junge   ging   wieder   in   die   Küche   zur   Mutter   und   half   ihr   beim herrichten    des    Abendbrotes.    Endlich    war    es    fertig    und    die Mutter   rief   alle   Familienmitglieder   zum   Essen.   Die   Küche   füllte sich    nur    der    Vater    kam    etwas    später    und    wie    man    sehen konnte,   hielt   er   den   Arm   auf   den   der   Finger   zeigte,   hinter   dem Rücken.   Der   Mutter   fiel   es   gleich   auf   und   forderte   ihren   Mann auf   doch   den   Arm   wieder   nach   vorne   zu   nehmen.   Doch   der Vater   konnte   es   nicht   mehr,   so   sehr   er   sich   auch   anstrengte,   der Arm   blieb   hinten.   Alle   waren   furchtbar   erschrocken   und   konnten nichts   dazu   sagen   und   auch   der   Vater   konnte   keine   Erklärung dafür finden. Da   meldete   sich   Hallodia   und   meinte,“und   ich   habe   dir   doch gesagt,    das    sie    alle    um    fielen    und    nicht    mehr    aufstehen konnten“.    Der    Vater    befahl    dem    Sohn,    das    er    es    sofort rückgängig   machen   solle   damit   der   Arm   wieder   seine   normale Tätigkeiten   ausführen   konnte.   Doch   der   Sohn   sah   seinen   Vater nur   an   und   sagte,“ja   Vater,   ich   würde   es   gerne   machen,   aber wie   soll   das   gehen,   ich   weiss   nicht   wie   es   geht“.   Fortan   musste der   Vater   seinen   Arm   auf   dem   Rücken   tragen   und   war   dadurch enorm behindert. Ihm   war   klar,   das   er   sich   nie   wieder   mit   seinem   Sohn   über Zauberei    unterhalten    wird.    Doch    der    junge    wurde    immer trauriger   über   das,   was   er   seinem   Vater   angetan   hat   und   brütete darüber wie es wohl zu ändern sei. Die   Jahre   vergingen   und   die   Familie   lebte   so   weiter   wie   das leben   sie   formte.   Damit   so   etwas   nicht   noch   einmal   passieren konnte   schwor   Hallodia   der   Zauberei   ab.   Er   befand,   dass   das Leben   auch   ohne   Zauberei   schön   und   spannend   ist.   So   lebten sie   noch   lange   Jahre   weiter   und   die   Dorfgemeinschaft   hat   sie   so akzeptiert wie sie sind.
Die Geschichte mit dem Zauber